[Tera] Bald auf 20

Written by mersault. Posted in Tera

Ich bin seit meinem letzten Beitrag zu Tera nicht viel zum spielen gekommen- immerhin bin ich aber inzwischen Stufe 20, aus Lumbertown ins nächste Gebiet vorgedrungen und habe das Gefühl, zuvor einiges verpasst zu haben. Solltet ihr Tera starten, empfehle ich euch, möglichst fleißig zu enchanten und Craftingmaterialien aus Drops zu extrahieren. Beides habe ich bislang nicht getan, was jetzt leider dazu geführt hat, dass ich aktuelle Drops nicht mehr entsprechend behandeln kann- ich glaube, dass zumindest enchanten bei Tera recht wichtig ist, insofern muss ich mir überlegen, wie ich dort wieder aufschließen kann.

Darüber hinaus bleibt die Tendenz: das Kampfsystem macht Spaß, das Spiel funktioniert für mich als MMO, aber nicht als MMORPG- zu schlauchartig ist der Questhubablauf- und zu linear. Dass es im wesentlichen eine große Stadt gibt, trägt nicht großartig zur Atmosphäre bei- überhaupt wird Atmosphäre eigentlich kaum erzeugt. Für mich weiß ich jetzt schon zu sagen: vielleicht hält es 30 Tage, aber mehr wird durchaus schwierig. Als MMO erscheint nächsten Monat The Secret World, und morgen ab Mitternacht gibt es Diablo 3. Das ist alles ok, mehr habe ich von Tera nicht erwartet, als dass es 30 Tage lang einigermaßen Spaß macht. Was ich in jedem Fall noch sehen möchte, ist das erste Dungeon- aber da ich kurz davor stehe, es betreten zu können, sehe ich da kein Problem.

Apropos Dungeon- ich denke übrigens, dass diese bei Tera einen Heidenspaß machen- durch das Kampfsystem, die Tatsache, dass man nicht durch Gegner und Verbündete hindurchlaufen kann und auch durch das Monsterdesign werden Dungeons in dem Spiel sicher ein hervorragendes Spielerlebnis sein.

Tera - Questgebiet nach Lumbertown

Positiv überrascht hat mich- neben dem Spielspaß und der allgemeinen Qualität von Tera- die Community dort, die durchaus ok ist. Nicht ganz so toll wie die Community aus Lotro und Vanguard, aber trotzdem relativ angenehm. Negativ sehe ich die Levelkurve- wenn das so weitergeht, bräuchte ich wohl ein Jahr, um auf die 60 zu kommen. Das ist im Prinzip nicht schlimm, aber Tera verkörpert irgendwie durch das ganze Design- abgesehen vom Kampfsystem eben- die Philosophie, dass das Spiel auf Maximalstufe erst richtig beginnt. Und bis dahin gibt es anscheinend ewigen Questgrind.

Nun, heute und morgen wird’s wohl auch nichts mit Tera- jedenfalls nicht viel. Heute Abend ist GW2 angesagt, spätestens morgen Abend Diablo 3.

Guild Wars 2 Stresstest

Written by mersault. Posted in Guild Wars 2

Wer es wie ich seit dem ersten Beta Wochenende von Guild Wars 2 kaum noch abwarten kann, eine nächste Runde in Tyria zu drehen, bekommt von Montag, dem 14.5., 20 bis 15.5., 3  Uhr Gelegenheit dazu. In diesem Zeitraum wird Arenanet einen Stresstest durchführen.

Ich freue mich schon drauf und werde mir wohl bei dieser Gelegenheit einmal den Mesmer etwas anschauen.

We’ll be conducting a stress test on Monday May 14 from 11 AM to 6:00 PM PDT (-7 GMT).
This special test event is open only to Pre-Purchase customers who have registered their accounts. With your help, we can conduct important tests and address some of the issues we identified during our first Beta Weekend Event. During this event, all you need to do is play normally with a new or existing character on your Beta account using the same game client. Please note that since this is a stress test of our servers, you may experience some in-game performance issues. If you’ve pre-purchased Guild Wars 2 and wish to participate in the stress test, we recommend that you register the account and download the game client.

[Tera] Lumbertown und Stufe 15

Written by mersault. Posted in Tera

Mittlerweile habe ich Stufe 15 erreicht- für meine Verhältnisse spiele ich derzeit recht häufig. Die Kämpfe in Tera machen nach wie vor Spaß, auch wenn sich etwas Routine eingeschlichen hat. Erstaunlicherweise hält meine Magierin doch ein paar Schläge aus, wobei die Regeneration von Gesundheits- und Manapunkten ziemlich langsam vonstatten geht. Mit seinem Gesundheitspool muss man also eine Weile hinkommen. Trotzdem schleicht sich manchmal Bequemlichkeit ein, und statt in Bewegung zu bleiben und den Gegnern auszuweichen, denke ich bei mir, dass ich die ein- oder zwei Schläge, die der Gegner noch auf mich wirken kann, bevor er besiegt ist, aushalten kann.

Die Island of Dawn hatte noch ein, zwei interessante Bosskämpfe parat, die ich aber allesamt alleine bewältigen konnte. Dazu kam eine recht interessante “Begleitquest”, in der ich mit einem NPC eine Brücke verteidigen musste- oder den NPC beschützen, keine Ahnung. Jedenfalls kamen ein paar Angriffswellen von Gegnern, die es zu besiegen galt. Und ich war in einer Art Minidungeon- alleine- wo ich einen ersten großen Boss bekämpfen durfte. Dann kam denn auch der große Moment- ich durfte mich auf einen Pegasus schwingen und eine Runde fliegen. Während ich Flugmounts eher skeptisch gegenüberstehe, da sie bei World of Warcraft einfach die Größenverhältnisse der Welt verschoben, mag ich Flugrouten doch sehr- so kann man noch einen Blick auf das werfen, was man gerade hinter sich gebracht hat und schon einmal etwas auf das schauen, was einen erwartet. Übrigens, bei Vanguard hatten Flugreittiere nicht diesen Effekt, Telon ist einfach zu groß, um von ein paar Pegasi kleiner gemacht zu werden. Egal, zurück zu Tera- nach der Island of Dawn erwartet mich zunächst die Hauptstadt, Velica, Stadt der Räder, die vom Pegasus aus einen beeindruckenden Anblick bietet.

Der Blick auf Velica

Das Bild dürfte nicht unbekannt sein- das habe ich selbst schon etliche Male gesehen- der Unterschied liegt darin, dass ich hier selbst gespielt habe. Wenn man in Velica ankommt, relativiert sich die scheinbare Größe der Stadt schnell- sie ist durchzogen von einigen Straßenzügen, wirkt schon noch groß, aber beileibe nicht mehr so riesig wie im Anflug. Zudem sind die Wege innerhalb der Stadt ziemlich optimiert- es gibt beispielsweise Zugang zur Bank und zum Auktionshaus direkt im Craftingbereich.

Tera – Ersteindrücke

Written by mersault. Posted in Tera

Gestern habe ich’s aufgegeben. Seit der Guild Wars 2 – Beta wollte ich gerne ein MMORPG spielen- Guild Wars 2, um genau zu sein. Aufgrund der geringen Verfügbarkeit dieses Titels musste ich mir jedoch eine Alternative suchen- nur, ich sag’s, wie es ist- zumindest aus meiner Perspektive- eine Rückkehr zu dem “alten (Kampf-)System”, wie es in Lotro, Vanguard und vielen anderen Titeln Verwendung findet, erscheint mir derzeit sehr unattraktiv. Aus GW2 bin ich es gewohnt, dass alles sehr dynamisch ist, die relativ statischen Systeme aus den anderen MMORPGs üben auf mich derzeit keine Anziehungskraft aus.

Wieso Tera?

Nun, Diablo 3 ist noch ein paar Tage entfernt, The secret world, das ich auch irgendwie auf dem Radar habe (wg. Setting & Story, soweit ich gelesen habe, ist das Kampfsystem dort auch nichts anderes, ausser, dass man dort auch seine ausgerüsteten Skills auswählen muss), wird erst Mitte Juni veröffentlicht und bei Guild Wars 2 sind wir immer noch nicht klüger, was einen Release betrifft.

Also habe ich erstens dafür gesorgt, dass Diablo 3 spürbar günstiger wird (durch Verwendung von Amazon.de-Gutscheinen) und zweitens das einzige MMO gekauft, das zumindest von sich behauptet, mit einem neuartigen Kampfsystem aufwarten zu können- eine Behauptung, die von den meisten Spielern (siehe metacritic.com) geteilt zu werden scheint. Ich hatte in die Open Beta geschaut, und was ich dort sah, gefiel mir eigentlich nicht- allerdings war das am Diablo 3 – Open Beta-Wochenende, und ich war ungeduldig- und längst noch nicht so sehr auf der Suche wie am vergangenen Wochenende. Ich plane prinzipiell kein Engagement über den Inklusivmonat hinaus und erwarte von dem Spiel nichts weiter, als dass es mich für eine gewisse Zeit unterhält.

Tera - ziemlich am Anfang

Vor dem Start

Der Download von Tera dauert eine Weile- 20GB wollen heruntergeladen und danach auch noch auf aktuellen Stand gebracht werden – bei mir dauerte das knappe 7 Stunden. Dann ging es auf in die Charaktererstellung- wo sich mir zunächst die Frage nach dem Server stellte. Ich habe mich für einen englischen PvE-Server entschieden, auf dem ich zuvor eine englische Gilde entdeckte, die auch in Guild Wars 2 ihr Unwesen treiben wollen wird. Geholfen wurde mir bei dieser Entscheidung durch das offizielle deutsche Forum- als ich einen Blick hinein warf, fielen mir zwei Threads auf, von denen einer der traditionelle “Hilfe, andere nehmen mir meine Mobs und Ressourcen”-Post und der andere der nicht minder zu erwartende “Warum gibt’s keinen RP-Server?”-Post war. Ein Blick hinüber ins englische Forum offenbarte mir nichts dergleichen, was die Entscheidung- für mich- erleichterte.

Prinzipiell kamen nur zwei Rassen in Frage: Menschen und Hochelfen – obwohl ich nicht einmal weiß, ob deren Pfad irgendwann einmal unterschiedlich sein wird, was nicht den Anschein macht. An Klassen musste, oder wollte, ich dieses Mal eine abweichende Strategie verfolgen- normalerweise erstelle ich alles, was möglich ist, und spiele, wonach mir gerade ist. Da ich aber in Tera nur auf Kurzurlaub bin, und ich von dem Spiel erwarte, dass die Levelkurve für Spieler wie mich jenseits von allem erreichbaren ist, wollte ich mich für eine Klasse entscheiden und diese über meine Spielzeit so weit wie möglich spielen. Zudem sollte meine Klasse in einer Gruppe möglichst wenig Verantwortung tragen und nicht zu schwierig zu spielen sein. Diese Kombination lässt einem eigentlich nur den Berserker, Magier oder Archer. Letztendlich entschied ich mich für den Magier und zog denn los auf meine eigene Version eines Overflow-Servers.

Es ist soweit: Vanguard wird im Sommer free-to-play

Written by mersault. Posted in Vanguard

Im aktuellen Producer letter von Andy Sites verkündet er die frohe Kunde: Vanguard wird im Sommer free-to-play. Er geht nicht weiter ins Detail, da sie wohl mit der Implementierung dieser Wandlung erst kürzlich begonnen haben und daher nicht viele Details bekannt sind, deutet aber an, dass man ein ähnliches Modell erwarten kann, wie es bereits bei Everquest, Everquest 2 und DC Universe Online implementiert ist.

Eine fast noch bessere Nachricht findet sich im zweiten Absatz: es gibt auch wieder ein Entwicklerteam, das sich um allgemeine Verbesserungen und inhaltliche Erweiterungen kümmern wird. Und der erste Patch wird noch in dieser Woche aufgespielt.

Telon ist eine der schönsten MMORPG-Welten, die ich kenne. Das Spiel ist eines der komplexesten, abwechslungsreichsten und interessantesten, die mir bekannt sind. Ich bin überzeugt, dass Vanguard mit dem free-to-play-Modell locker neben Größen wie Guild Wars 2, The secret world oder SWTOR bestehen können wird, insbesondere, wenn die allgemeine Qualität auch etwas angehoben wird (Charaktermodelle und -animationen, bitte). Ich freue mich sehr über diese Ankündigung und werde somit wohl Vanguard erneut auf meine Liste setzen.

Guild Wars 2: Informationen über Microtransaktionen

Written by mersault. Posted in Guild Wars 2

Gestern veröffentlichte ArenaNet einen neuen Blogbeitrag zum Thema Microtransaktionen in Guild Wars 2- es geht dort um die allgemeine Philosophie und die Möglichkeit, die Shopwährung im Spiel für Ingamegold an andere SpielerInnen zu verkaufen. Wie zu erwarten war, löste diese Information rege Diskussionen aus- der Massively-Bericht hat fast 300 Kommentare, das passiert dort eher selten.

Kommen wir aber zunächst zur Philosophie.

We think players should have the opportunity to spend money on items that provide visual distinction and offer more ways to express themselves. They should also be able to spend money on account services and on time-saving convenience items. But it’s never OK for players to buy a game and not be able to enjoy what they paid for without additional purchases, and it’s never OK for players who spend money to have an unfair advantage over players who spend time.

Ich denke, das ist recht offen und eigentlich genau das, was man von einer Firma lesen möchte, die ein Spiel mit Ingame-Shop veröffentlicht. Was Mike O’Brien hier schreibt, bedeutet letztlich, dass ArenaNet der Meinung ist, SpielerInnen sollten die Gelegenheit bekommen, Geld für visuelle Individualisierung und weitere Arten der Selbstverwirklichung auszugeben. Er schreibt weiterhin, dass dieses Modell allen Beteiligten nützlich sein wird: den SpielerInnen, weil sie Geld für die Sachen ausgeben können, die es ihnen wert sind, der Firma, weil sie zusätzliche Einnahmen generiert und dem Spiel, weil hierdurch Ressourcen zur Verfügung stehen werden um neue Inhalte zu entwickeln.

Divinitys Reach

Vergessen wir nicht, dass Guild Wars 2 keine Abonnementgebühren erheben wird- trotzdem muss das Spiel profitabel sein, mit irgendwas muss ArenaNet also Geld verdienen. Mike O’Brien erklärt dann weiterhin, dass es in Guild Wars 2 drei verschiedene Währungen geben wird: Gold, was der normalen Ingame-Währung entspricht, wie wir sie von vielen anderen Spielen kennen, Karma kann im Spiel verdient, aber nicht gehandelt oder getauscht werden und Gems (Edelsteine), die für Käufe im Cash-Shop verwendet werden. Und dann lässt er die Katze auch schon aus dem Sack.

We have a new player-driven market that allows players to trade gold for gems and gems for gold. If you want something, whether it’s an in-game item or a microtransaction, you ultimately have two ways to get it: you can play to earn gold or you can use money to buy gems. We think that’s important, because it lets more players participate on a level playing field, whether they use their free time or their disposable income to do it.

Man kann sich also die Edelsteine bei ArenaNet kaufen und diese dann an einem speziellen Handelsplatz im Spiel an andere SpielerInnen verkaufen. Das heisst natürlich, dass SpielerInnen Edelsteine kaufen können, um damit an Ingamegold zu kommen, und Leute, die viel Ingamegold haben, können Edelsteine von anderen SpielerInnen kaufen, um sich Sachen aus dem Cash-Shop zu kaufen- ohne dafür einen Cent auszugeben. Und das ist der Moment, in dem die üblichen Rufe laut werden: pay-to-win, unfair, weil SpielerInnen mit wenig Zeit sich trotzdem alles anschaffen können, was für manche ein krasser Verstoß gegen MMORPG-Gesetze zu sein scheint, weil MMORPGs sich ja angeblich immer um Zeitinvestition drehen würden. Ich wette, das sind die gleichen Leute, die es auch als “Arbeit” bezeichnen, sich im Spiel etwas zu erspielen und das als die ehrliche Art, an Gegenstände zu kommen, betrachten.

Ebenso tauchte der Einwand auf, dies würde zu einer Inflation führen, nichts gegen Goldhändler bewirken und ArenaNet den Weg frei machen, nahezu alles- zum Beispiel “mächtige” Rüstungen- im Cash-Shop zu verkaufen. Ich möchte hier einmal auf die einzelnen Einwände eingehen.

Spieltagebuch: Herr der Ringe online

Written by mersault. Posted in Herr der Ringe online

Vergangene Woche habe ich mich mal wieder nach Mittelerde begeben. Da der Release von Guild Wars 2 anscheinend frühestens Mitte des Jahres erfolgen wird, stehen die Chancen gut, dass ich es bis dahin schaffen werde, Stufe 75 zu erreichen und Länder zu sehen, die ich bisher nicht besucht habe. Nachdem ich für Herr der Ringe online den einen oder anderen Euro bezahlt habe, wäre es wirklich schön, wenn mir das gelingen würde.

Ich bin mir zwar sicher, dass ich Lotro auch in der Zeit nach GW2 weiter spielen werde, über das Ausmaß bin ich mir jedoch nicht im Klaren. Die Chancen für Lotro stehen aber besser, wenn die Gebiete, die ich gerne sehen würde, tatsächlich in realistischer Reichweite liegen würden. Ich bin schon neugierig auf Moria, Lothlorien, Enedwaith, Isengard, vor allem den großen Fluss und das kommende Rohan.

Nur habe ich es in meiner bisherigen Spielzeit nicht geschafft, überhaupt auch nur Moria zu betreten. Das wollte ich in der vergangenen Woche ändern.

Neues ArcheAge Video

Written by mersault. Posted in ArcheAge

In diesem Video sehen wir “Traktoren”, die offensichtlich sowohl zur Förderung von Pflanzenwachstum, als auch zum Transport von Gegenständen benutzt werden können. Auch seltsame Reittiere sind zu sehen. Während ich persönlich mit dem Art-Stil (dieser Sorte Reittiere) nicht ganz warm zu werden vermag, kann ich darüber hinweg sehen, sollte das Spiel halten, was es verspricht.